Weckruf für Versicherer
Studie «KI im Vertrieb»
Ein Status Quo zum Einsatz von KI im Versicherungsvertrieb 2026
Die Studie der Fachhochschule der Wirtschaft NRW (FDHW) zeichnet mit den Studienergebnissen «KI im Vertrieb» ein deutliches Bild des Versicherungsvertriebes im Kontext der AI-Nutzung.
Befragt wurden 1.891 Ausschliesslichkeitsvermittler als repräsentative Stichprobe aus ca. 178.000 Vermittlern.
Die Ergebnisse zeigen unerschlosse wertschöpfende Handlungsfelder auf und geben Versicherern wertvolle Handlungs- und Investionsempfehlungen.
Fortsetzung folgt: Die Studie gilt als Startschuss für den «AI Readiness Index©» der Versicherungsbranche.
Die Pflichtlektüre für alle Verantwortlichen im Versicherungsvertrieb. Sie erfahren:
Wie und wo KI in den Vertriebsorganisationen angewendet wird
Welche Potenziale bisher kaum genutzt werden
Wie hoch der vertriebliche Unterstützungsbedarf im Bereich KI ist
Welche Hindernisse der KI-Nutzung noch im Wege stehen
Welche Anwendungsfelder auf die KI-Roadmap für 2026 gehören
Erste Insights der Studie «KI im Vertrieb»
Die vollständigen Studienergebnisse 2026 verschaffen dir einen fundierten Überblick über deine wichtigsten KI-Handlungsfelder und Potenziale im Versicherungsvertrieb.


Status Quo im Versicherungsvertrieb
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen bietet enorme Chancen und verändert auch in der Versicherungsbranche Abläufe, Strukturen und Geschäftsmodelle. Doch der tatsächliche Einsatz bleibt aktuell noch hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurück.
KI-Nutzung bisher nur Randerscheinung
Dort wo KI einen grossen Mehrwert bieten könnte, wird sie kaum genutzt. Bemerkenswert ist der Kontrast zwischen einer geringen Nutzung und einer eigentlich positiven Grundhaltung der Technologie gegenüber: Wer KI einsetzt, ist von den Vorteilen überzeugt.


Die Bereitschaft zur Innovation ist gross
Eine Mehrheit von 70 Prozent der Befragten bestätigt, dass KI ihre Produktivität und Effektivität bei der Arbeit verbessert. Nur 16 Prozent verneinen hier einen Produktivitätsgewinn. Das Problem besteht somit nicht in einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber der Technologie.

Über die Studie
Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.891 Ausschliesslichkeitsvermittlern (repräsentative Stichprobe aus ca. 178.000 Vermittlern) der Versicherungsbranche. Die meisten Befragten sind im Bereich SHUR (Komposit) tätig, gefolgt von Kfz-Versicherungen, Lebensversicherungen und Krankenversicherungen. Die Online-Befragungen wurden durchgeführt von Januar bis März 2026.
Über den Autor
Prof. Dr. Oliver Schellenberger doziert an der Fachhochschule der Wirtschaft NRW GmbH und hat dort eine Professur für Versicherungen und Finanzdienstleistungen inne.